Die Lücke zwischen Auszug und Einzug
Der übliche Fall sieht so aus: Der Mietvertrag endet am Monatsletzten, die neue Wohnung wird erst zwei Wochen später frei, oder im Haus wird noch der Boden verlegt. Dazwischen muss der Hausrat irgendwo stehen, und die Garage von Bekannten ist selten trocken genug. Wir laden dann am Auszugstag direkt in eine Lagerbox, statt zweimal umzupacken. Das spart einen ganzen Arbeitsgang und schont die Möbel, die jedes Umsetzen spüren.
Der zweite häufige Fall ist der Umbau. Wer eine Wohnung sanieren lässt, räumt zwei oder drei Zimmer leer und will sie in derselben Zusammenstellung zurückhaben. Dafür lohnt sich eine kleinere Box, in die nur das Nötige geht. Und schließlich gibt es die Auflösung, bei der ein Teil des Hausrats erhalten bleiben soll, bis in der Familie geklärt ist, wer was übernimmt. Auch dafür genügt oft die kleinste Größe.
Boxgröße, Tage und die zwei Fahrten
Abgerechnet wird zweigeteilt. Die Box kostet je angefangenem Tag: bis rund fünf Kubikmeter ab 9 € am Tag, bis rund zehn Kubikmeter ab 15 € am Tag, bis rund zwanzig Kubikmeter ab 25 € am Tag. Dazu kommt je Fahrt ins Lager oder aus dem Lager heraus ein Betrag ab 89 €. Wer am Auszugstag einlagert und später auslagert, hat also zwei Fahrten. Beide stehen von Anfang an im Angebot.
Welche Größe passt, ergibt das Aufmaß. Als Anhaltspunkt: Der Hausrat einer Ein-Zimmer-Wohnung liegt bei rund fünfzehn Kubikmetern, der einer Zwei-Zimmer-Wohnung bei etwa fünfundzwanzig. Wer nur einzelne Zimmer einlagert, kommt oft mit der kleinsten Box aus. Zu klein zu buchen lohnt nicht, weil dann gestapelt wird, bis nichts mehr zugänglich ist; zu groß zu buchen kostet jeden Tag mit. Wir schlagen die Größe vor und begründen sie mit der aufgemessenen Menge.
- Beim Aufmaß wird die Menge in Kubikmetern geschätzt
- Sie nennen den Zeitraum, für den eingelagert werden soll
- Am Auszugstag wird direkt in die Box geladen und eine Liste geführt
- Die Box wird verschlossen und getrennt von anderen Aufträgen gestellt
- Zum vereinbarten Termin fahren wir den Inhalt an die neue Adresse
Was sich zum Einlagern eignet und was nicht
Möbel, Kartons, Hausrat, Bücher, Teppiche, Werkzeug und Fahrräder lassen sich problemlos über Wochen abstellen. Empfindlich wird es bei allem, was Feuchtigkeit zieht oder Feuchtigkeit abgibt. Zimmerpflanzen überleben eine geschlossene Box nicht und bringen zusätzlich Nässe ein. Lebensmittel, auch Konserven und Tiernahrung, bleiben draußen, weil sie Ungeziefer anziehen. Getränkekisten und offene Waschmittel gehören aus demselben Grund nicht hinein. Was nicht mitdarf, sagen wir beim Beladen noch einmal.
Beim Einlagern selbst gilt: Waschmaschine und Geschirrspüler werden vorher leergepumpt, sonst steht Restwasser wochenlang im Schlauch. Polstermöbel bekommen eine atmungsaktive Hülle statt Folie, weil sich unter Folie Schwitzwasser sammelt. Akkus, Benzinkanister, Farben und Lösemittel lagern wir nicht ein, und dafür gibt es keine Ausnahme, auch nicht für kurze Zeiträume. Alles, was Sie zwischendurch brauchen könnten, gehört in den Koffer und nicht in die Box, und das gilt auch für Unterlagen und Ladegeräte.
- Geeignet: Möbel, Kartons, Bücher, Teppiche, Werkzeug, Fahrräder
- Nur trocken und leergepumpt: Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlgerät
- Nicht geeignet: Zimmerpflanzen und alles Lebende
- Nicht geeignet: Lebensmittel, Tiernahrung, angebrochene Getränke
- Ausgeschlossen: Akkus, Benzin, Farben, Lösemittel und Gasflaschen
Wie Ihre Sachen im Lager stehen
Der Inhalt kommt in eine geschlossene Box, die nur zu Ihrem Auftrag gehört. Es wird nicht mit fremden Beständen gemischt, und es wird nichts umgestapelt, während die Box steht. Beim Beladen entsteht eine Liste der Möbelstücke und der Kartons; sie geht an Sie und liegt beim Auslagern wieder vor, damit sich abgleichen lässt, was zurückkommt. Fehlt etwas, ist das anhand der Liste feststellbar und nicht Auslegungssache.
Wo das Lager steht, nennen wir weder am Telefon noch im Angebot und auch nicht ungefähr. Das ist eine bewusste Entscheidung und hat nichts mit Ihrem Zugriff zu tun: Wenn Sie während der Lagerzeit etwas herausholen wollen, verabreden wir einen Termin und bringen das Stück zu Ihnen an die Adresse, die Sie nennen. Für die Haftung gilt Paragraf 451e HGB mit 620 Euro je Kubikmeter Ladegut.
Termine, Zeitraum und der Weg in die neue Wohnung
Ein Lagerzeitraum wird beim Auftrag mit Anfang und geplantem Ende festgehalten. Verschiebt sich der Einzug, sagen Sie Bescheid, und die weiteren Tage laufen zum selben Satz weiter. Wird der Zeitraum kürzer, rechnen wir die Tage ab, an denen die Box tatsächlich stand. Den Termin für das Auslagern melden Sie uns möglichst eine Woche vorher, damit Fahrt und Träger eingeplant werden können. Kürzere Vorläufe sind möglich, aber nicht zugesagt.
Beim Auslagern läuft der Umzug zu Ende, der beim Auszug angefangen hat. Wir bringen den Inhalt an die neue Adresse, tragen ihn in die Zimmer, stellen die Möbel auf und bauen wieder zusammen, was zerlegt wurde. Die Liste vom Beladen wird dabei durchgegangen. Wer für den Einzug zusätzliche Hände braucht, bucht die Kräfte dafür getrennt nach Stundensatz; die Sätze stehen auf der Seite /preise, gebucht wird auch dafür ab zwei Stunden.
Kommt ein Zuschlag hinzu, ist er im Angebot beziffert, bevor Sie zusagen. Fällt am Umzugstag etwas Ungeplantes an, halten wir vorher Rücksprache.
Boxgrößen und Fahrten
| Box oder Fahrt | Wofür sie in der Regel reicht | Satz |
|---|---|---|
| Box bis rund 5 Kubikmeter | Einzelne Zimmer, Umbauphase | ab 9 € am Tag |
| Box bis rund 10 Kubikmeter | Kleiner Hausstand ohne große Möbel | ab 15 € am Tag |
| Box bis rund 20 Kubikmeter | Hausrat einer Ein-Zimmer-Wohnung mit Reserve | ab 25 € am Tag |
| Fahrt ins Lager | Beladen, Liste führen, Box verschließen | ab 89 € je Fahrt |
| Fahrt aus dem Lager | Anlieferung an die neue Adresse | ab 89 € je Fahrt |
| In allen Beträgen steckt die Mehrwertsteuer. Was nach dem Aufmaß im Angebot steht, gilt bis zur Rechnung. Gerechnet wird je angefangenem Tag. Der Standort des Lagers wird nicht bekannt gegeben. | ||